Zink (Cornetto, cornet a bouquin)
Der Zink war das Diskantinstrument des 16. und 17. Jahrhunderts. Nicht nur wegen seiner Klangfarbe, die sich besonders gut mit der menschlichen Stimme mischt, sondern auch wegen des großen Tonumfanges von zweieinhalb Oktaven (a-d’’’) und der über den ganzen Ambitus chromatischen Spielbarkeit, existierte kaum ein Instrumentalensemble ohne Zinken.
Wir verwenden ihn in der “normalen” Diskantlage (a-d’’’) aber auch als Altzink (g-b’’) und als Cornettino (d’-f’’’), sowie den in Altzinklage gestimmten stillen Zink (cornetto muto). Im 17. Jahrhundert wurden Zink und Violine gleichberechtigt eingesetzt. Im Laufe des 18. Jahrhunderts verschwand er und wurde gelegentlich noch als Chorstütze benutzt, so meist auch bei Bach etc.

Hier gibt es auch eine Grifftabelle für den Zink.



MP3 Frais et gaillard: Martin Lubenow-Zink
MP3 Ave Maria; Martin Lubenow-stiller Zink

Posaune (Trombone, sackbut, saqueboute)
Die Posaune hat sich über die Jahrhunderte kaum verändert.
Wir benutzen Renaissanceposaunen, die sich durch eine enge Mensur und kleinen Schalltrichter auszeichnen. Sie haben einen wandlungsfähigen, vollen Klang und sind, wie auch der Zink, über zweieinhalb Oktaven chromatisch spielbar. Die hauptsächlich eingesetzten Instrumente sind die Tenorposaunen, die Altposaune und die Baßposaune. Die Stimmung war in der Renaissance normalerweise Tenor in A, Alt- und Baßposaune in D.
Heute wird meistens die B- und Es-Stimmung benutzt


MP3 Selma y Salaverde: Canzon 22 Peter Zentel, Christoph Scheerer - Tenorposaune (kommt bald)

Laute (Liuto, luth, lute), Chitarrone (Tiorba, Theorbe)


Orgel (Organo)
 

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